Valentyna Dovzhenko «Stell deine persönlich investierte Zeit nicht in Rechnung und bemühe dich zu Ende zu bringen, was du angefangen hast. » Vseukrayins'kyi dobrodiynyi Fond Nadiyi i Dobra (All-Ukrainian Charity Foundation of Hope and Good Will) (All-Ukrainische Stiftung für Hoffnung und Guten Willen); Soyuz žhinok Ukrayiny (Union of Ukrainian Women) (Union der Ukrainischen Frauen); Žinky za Majbutnie (Women for the Future) (Frauen für die Zukunft)
Walentina Dowtschenko (57) ist aktiv auf nationaler und internationaler Ebene im Dienst an der Öffentlichkeit engagiert. In staatlichen und nicht-staatliche Einrichtungen konzentriert sie sich auf die Entwicklung von Strategien zum verbesserten Schutz von Frauen- und Kinderrechten (UN-Kinderrechtskonvention) und von Risikogruppen (z.B. HIV/Aids), zur Verminderung von Armut, Gewalt und Gender-Diskriminierung (UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau) und für gewaltfreie Konfliktlösung.
Walentina Dowtschenko stellt ihre Arbeit in den Dienst der Rechte der Frauen, Familien und Kinder in der Ukraine und fördert die gewaltfreie Lösung von Konflikten. Sie hat in Gebieten bewaffneter Konflikte in Peru und Kolumbien gearbeitet und an den Verhandlungen mit den Terroristen und Terroristinnen während des Geiseldramas im Moskauer Dobrowka-Theater teilgenommen. Sie machte auf die globalen und langfristigen Folgen der Tschernobyl-Katastrophe aufmerksam und drängte die UNO-Mitgliedsstaaten dazu, die Ukraine zu unterstützen bei der Umsetzung eines Sonderprogramms zur medizinischen Rehabilitation und gesellschaftlichen Wiedereingliederung von betroffenen Kindern. Dank Walentinas aktiver Mitarbeit an der Endfassung des Dokuments, enthält es eine Bestimmung über die Notwendigkeit, Kinder vor natürlichen und anthropogenen (von Menschen verursacht, wie Tschernobyl) Katastrophen zu schützen, sowie über die Notwendigkeit, den Bedürfnissen von Kindern besondere Aufmerksamkeit zu schenken in Ländern, deren Wirtschaft sich im Übergang befindet.
Die ukrainischen Parlamentswahlen 2002 haben mit 5% den ohnehin bereits niedrigen Frauenanteil im Parlament erneut verringert. In den Spitzenpositionen auf Ministerial- und Behördenebene gibt es nur 2% Frauen. Es bleibt eine große Herausforderung, Frauen auf Bundesebene in die Politik und die Planung und Umsetzung von Entwicklungsprogrammen einzubeziehen.
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