Monika Gerstendörfer      

«Ich glaube an den Flügelschlag des Schmetterlings: Der Flügelschlag eines einzigen Schmetterlings in China kann – durch einen Prozess der Aufschaukelung – einen Orkan in Texas hervorrufen.»

Lobby für Menschenrechte e.V.

 

Die Menschenrechtsexpertin und Diplompsychologin Monika Gerstendörfer (*1956) leistet unschätzbare Arbeit durch Aufklärung über die Gefahren sexueller Gewalt in Deutschland. Die Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Lobby für Menschenrechte e.V. veränderte maßgeblich gesellschaftliche Einstellungen zur Gewalt gegen Frauen und Kinder. Sie leistete sehr nützliche Vernetzungsarbeit für unzählige Vereine, Initiativen, Kriminalpolizei, Journalisten/-innen und Abgeordnete. In Wittenberg geboren, lebte sie in Baden-Württemberg.
Monika Gestendörfer ist am 19. Februar 2010 verstorben.

 

Seit 15 Jahren leistet die Menschenrechtsexpertin Monika Gerstendörfer unschätzbare Arbeit bei der Aufklärung über sexuelle Gewalt in Deutschland. Sie studierte vier Sprachen, Kunstgeschichte, Jura und Psychologie und trug maßgeblich zur Veränderung gesellschaftlicher Einstellungen zur Gewalt gegen Frauen und Kinder bei. Dass Vergewaltigung in der Ehe zu einem Straftatbestand wurde, ist ihrem Kampf zu verdanken. Besonders bemüht sie sich um eine Sprache, die den Taten angemessen Rechnung trägt. Als Mitbegründerin und Geschäftsführerin der Lobby für Menschenrechte e.V. macht sie Opferberatung und Krisenintervention, ist Sachverständige bei Anhörungen auf EU-, Bundes- und Landesebene, arbeitet in Gremien und Organisationen. Sie hält Vorträge, leitet Workshops, schreibt Artikel, Pressemitteilungen und Protestschreiben. Sechs Jahre war die Diplompsychologin im Wissenschaftszentrum von IBM-Deutschland beschäftigt; mit diesem Wissen konnte sie die Kehrseite des Mediums Internet einschätzen und im Internet gegen Kinderfolter vorgehen.
Monika Gerstendörfer arbeitet zu Frauenhandel, Zwangsprostitution, Sexarbeit und Internet für das Bundestagsmitglied Irmingard Schewe-Gerigk. Außerdem arbeitet sie zu Massenvergewaltigung im Krieg, sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, häuslicher Gewalt, Menschenrechte für Sexarbeiter/-innen, Genitalverstümmelung, Diskriminierung von Schwulen und Lesben, Zwangsprostitution als moderne Sklaverei, Tötung von neugeborenen Mädchen und sexualisierter Folter.
Da selbst erfahrene "Psycho-Profis“ bei intensiver Beschäftigung mit sexueller Folter und Traumatisierung von Burn-out bedroht sind, gehört Monika einem Schriftstellerverband an und schreibt Märchen, Fabeln, Gedichte und Geschichten.

 

Das Internet ist zu einem Vermittler von sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder geworden. Der Menschenhandel mit Frauen und Kindern, Zwangsprostitution, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, häusliche Gewalt und Genitalverstümmelung sind in Deutschland und auf europäischer Ebene viel zu weit verbreitet.

 

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Kapitel: Gewalt gegen Frauen