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Florentine Bodo Ramambasoa

«Ich konzentriere mich darauf, eine demokratische Kultur aufzubauen, in der jede/-r zur nationalen Entwicklung beitragen kann. Bildung und eine bessere wirtschaftliche Lage werden das Leben aller verbessern.»

Women National Council (DRV) (Nationaler Frauenrat)
Association for the Well Being of the Family and the Health of the Mother (FISA) (Verband für das Wohlergehen der Familie und der Gesundheit der Mutter)

 

Florentine Ramambasoa (66), eine Witwe aus Antananarivo, arbeitet seit 1967 in verschiedenen Organisationen mit. Kürzlich wurde sie nationale Koordinatorin von DRV, einem Bund aus Verbänden mit den Schwerpunkten Rehabilitation von Frauen, Menschenrechte, Frauenrechte, Ökumene und Fortpflanzungsgesundheit. Florentine nimmt Kontakt mit Empfängern/-innen der Hilfe auf, ist Mediatorin und setzt in ihrer Arbeit auf Mitbestimmung. Sie unterstützt auch Entscheidungsträger/-innen, um Bewusstsein zu stärken und Spenden zu erheben. Kollegen/-innen in Familienplanungsverbänden in ganz Afrika eifern ihr nach.

 

Seit 1967 arbeitet Florentine (66) aus Antananarivo, Madagaskar, in diversen Organisationen, die sich um die Rehabilitation von Frauen, Gender und Menschen-, vor allem Frauenrechte, Ökumene und Fortpflanzungsgesundheit kümmern. Vor Kurzem wurde sie Koordinatorin des Nationales Frauenrats (DRV), dem Zusammenschluss der Frauenverbände in Madagaskar. Florentine wurde von der International Planned Parenthood Federation in Anerkennung ihrer bemerkenswerten Dienste für die Familienplanung in Afrika geehrt. Sie ist Gründungsmitglied des Familien- und Gesundheitsverbands FISA.
In den letzten 30 Jahren hat sich die sozioökonomische und politische Lage in Madagaskar langsam verschlechtert, was die Armut erhöht sowie zu Spannungen und Konflikten geführt hat. Um diese Fragen aufzugreifen, haben sich mehrere NGOs unter der DRV darauf gerichtet, Führungskräfte und die Öffentlichkeit für die Notwendigkeit der Friedens- und Gerechtigkeitsförderung zu sensibilisieren. Das motivierte andere NGOs, sich auf die gemeinsamen Ziele hin neu zu formieren, um das öffentliche Bewusstsein zu Umwelt, Globalisierung und Gender zu steigern und zu gewährleisten, dass eine koordinierte politische und strategische Entwicklung umgesetzt wird.
Zu Frau Ramambasoas Arbeitsethik gehört direkter Kontakt mit Geförderten und deren Mitarbeit bei der Projektplanung und -durchführung. Daneben macht sie energisch Lobbyarbeit bei Entscheidungsträger/-innen, um Bewusstsein zu stärken und Mittel zu bekommen. Kollegen/-innen, die in ganz Afrika Familienplanungsorganisationen leiten, eifern ihr nach. Ihr Erfolg basiert weitgehend auf ihrer Familie und ihren Beziehungen zu staatlichen und internationalen Geberorganisationen wie Usaid, Cooperation Francaise, Friedrich-Ebert-Stiftung und anderen Partnern. Sie ist in ein ökumenisches Projekt eingestiegen, das auf ein besseres Verständnis zwischen den Konfessionen hinarbeitet.

 

In den vergangenen 30 Jahren, einschließlich großer Krisen in den Jahren 1972, 1991 und 2001, hat sich die sozioökonomische und politische Lage in Madagaskar nach und nach verschlechtert. Das zeigt sich in der steigenden Armut und an den Spannungen und Konflikten auf allen Ebenen - religiöse, ethische, soziale und in der Familie.

 

Afrika | Madagaskar
Kapitel: Gesundheit