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Maïmouna Coulibaly Camara

«Meine Arbeit kommt dem Land, den Mädchen, Frauen, Familien und der ganzen Menschheit zugute.»

Coordination des Associations et ONG Feminines du Mali (CAFO) (Koordinierung der Verbände und Frauen-NGOs von Mali)
Centre Aoua Keita (Aoua-Keita-Zentrum)

 

Diese großartige Dame hatte mit ihrer gewinnenden Art eine glänzende Karriere als Lehrerin, während der es stets ihr Hauptanliegen war, dazu beizutragen, die jüngeren Generationen besser auf das Leben vorzubereiten. Maïmouna Coulibaly Camara war die erste Generaldirektorin des Aoua-Keita-Zentrums in Ouolofobougou, im Distrikt von Bamako. Das Zentrum ist auf die berufliche Entwicklung von Schulabsolventinnen spezialisiert.

 

Maïmouna Coulibaly Camara hat das Aoua-Keita-Zentrum seit der Eröffnung 1996 bis 2005 mit vollkommener Überzeugung und Mut geleitet. Als professionelle Lehrerin war und ist sie eine Person, die bereit ist, ihrem Land ehrlich zu dienen. Sie war die Hoffnungsträgerin für Schulabsolventinnen, da es ihre Absicht war, eine bessere Zukunft für sie zu erschließen, die ihnen berufliche Unabhängigkeit garantieren kann.
Die in Gao (200 km von Bamako entfernt) geborene Coulibaly Camara ist eine Lehrerin für die Sekundarstufe. Sie hat bereits viele nationale Einrichtungen zur Ausübung verschiedener Berufe gebildet: für Buchhaltung, Zollinspektion, Direktionssekretärin und Verwaltungsredaktion. Diese ruhige Dame achtet sehr aufmerksam auf alles, was um sie herum geschieht: Sie weiß, wie man Menschen willkommen heißt und wie sie ihr Zentrum am Leben hält. Als sie im Jahre 1996 von dem/der Beauftragten zur Förderung von Frauen für das Amt der Direktorin des Aoua-Keita-Zentrums vorgeschlagen wurde, hat es kaum jemand beachtet. Es war eine unbekannte Madame Coulibaly, die bestrebt war, ihrem Land zu dienen und sich darum zu bemühen, die sozialen und professionellen Bedingungen der Mädchen zu verbessern, die noch nicht die Chance hatten, die Schule zu vollenden. Für diejenigen, die der Gefahr der Ausgrenzung und Prostitution ausgeliefert waren, wollte sie zum Beispiel Hilfestellung leisten durch Unterricht im Nähen oder eine Ausbildung für die Arbeit im Hotelgeschäft. Diese Vorschläge wurden bald von jungen Frauen und ihren Eltern begrüßt.

 

Viele Mädchen, die vorzeitig die Schule verlassen haben, drängen sich in das Aoua-Keita-Zentrum und bewerben sich für die verschiedenen Kurse, die Maïmouna Coulibaly Camara eingeführt hat.
Dank dieser Struktur gibt es für Mädchen, die alle Hoffnung auf Erfolg aufgegeben hatten, die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen, und heute sind sie in das Berufsleben integriert.

 

Afrika | Mali
Kapitel: Wirtschaftliche Rechte und Lebensunterhalt