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Vandana Shiva «Vandana trägt viele Hüte: Physikerin, Philosophin, Ökofeministin, Umweltaktivistin und Autorin. Am wichtigsten ist ihr die Verbindung zwischen der Unterdrückung der Natur und der Frauen.» Research Foundation for Science, Technology and Ecology (RFSTE) (Stiftung Forschung für Wissenschaft, Technik und Ökologie) Dreißig Jahre lang hat Vandana Shiva (geboren 1952) gewaltfreie Wege im Umgang mit der Natur gefördert. Ihre Research Foundation for Science, Technology and Ecology, gegründet 1982, ist eine Pionierin im Erhalt der Biodiversität und beim Schutz der Rechte der Menschen vor Bedrohungen ihrer Existenzgrundlage durch zentralisierte Monokultursysteme. Ihr Schwerpunkt, die Beziehung von Frauen zu Naturressourcen, und ihre Arbeit über Nachhaltigkeit, Menschenrechte und die ethischen Folgen von Gentechnik veränderten Praktiken und Paradigmen von Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion in Indien. Vandana Shiva trägt viele Hüte: Physikerin, Philosophin, Ökofeministin, Umweltaktivistin und Autorin. Mehr als 30 Jahre lang hat sie gewaltfreie Wege des Denkens und des Umgangs mit der Natur gefördert.
Vandana wurde in Dehradun als jüngstes Kind von Eltern geboren, die in Natur und Naturschutz involviert waren. Sie wollte Wissenschaftlerin werden und erlangte den Doktortitel in Quantentheorie. Ihr wichtigstes Arbeitsfeld dreht sich allerdings um die Verteidigung der Natur durch Frauen und die Einforderung ihres Rechts an den Ressourcen der Natur. In den 1970er Jahren nahm sie an der Chipko-Bewegung "Umarme-einen-Baum" gegen kommerzielle Baumrodung teil, die sich hauptsächlich aus Dorfbewohnerinnen zusammensetzte. Diese Bewegung sähte die Samen ihrer stetigen Arbeit über die Verbindung zwischen Umweltthemen und dem Ressourcenrecht der Ureinwohner/-innen.
1982 gründete Vandana in Dehradun RFSTE, das an dem Erhalt von Biodiversität und dem Rechtsschutz der Menschen vor der Bedrohung ihrer Existenzgrundlage und der Umwelt durch zentralisierte Monokultursysteme im Waldbau, der Landwirtschaft und Fischerei arbeitet. 1987 gründete sie Navadanya, das natürliche Samen rettet, chemiefreien Anbau fördert, Bewusstsein für Gefahren der Gentechnik weckt und gegen Biopiraterie kämpft. Sie ist auch eine Pionierin der Ökofeminismusbewegung in Indien, die Verbindungen zwischen der Unterdrückung von Natur und Frauen hervorhebt. Darüber hinaus trug sie grundlegend zur Veränderung der Praktiken und Paradigmen von Landwirtschaft und Nahrungsmitteln in Indien bei. Ihre Bücher "The Violence of Green Revolution" und "Monocultures of the Mind" sind zu wichtigen Anklagen an die reduktionistische, nicht nachhaltig arbeitende Landwirtschaft der "Grünen Revolution“ geworden. Seit mehr als 15 Jahren bekämpfte sie die ethischen und ökologischen Einflüsse der Gentechnik, die die zweite Grüne Revolution vorantreibt.
Zentralisierte Monokultursysteme in Forstbau, Landwirtschaft und Fischerei sind eine direkte Bedrohung für das Recht der Menschen auf ihre Existenzgrundlage und ihre Umwelt. Chemische Landwirtschaft, Gentechnik und Biopiraterie fördern die Interessen der Mächtigen und drängen dabei die Machtlosen weiter an den Rand. Südasien | Indien Kapitel: Umwelt
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