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Christiane Johnson

«Warum ich mich in Friedensbemühungen engagiere? Die Bibel gibt die Antwort: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. (Lukas 23,34)»

Mouvement contre les Armes Légères en Afrique de l’Ouest (MALAO) (Anti-Kleinwaffen-Bewegung in Westafrika); Réseau d’Action sur les Armes Légères en Afrique de l’Ouest (RASALAO); International Action Network against Small Arms (IANSA) (Internationales Aktionsnetzwerk gegen Kleinwaffen)

 

Christiane Agboton Johnson, Ärztin und Zahnärztin, ist eine unermüdliche Anhängerin des Friedens. Sie ist begeisterungsfähig und zutiefst mitmenschlich. Geboren vor 50 Jahren in Benin, lebt sie nun in Dakar, Senegal, mit ihren drei Kindern, deren Vater vor einigen Jahren gestorben ist. Sie ist in mehreren Organisationen gegen Kleinwaffen engagiert.

 

Christiane Agboton Johnson, Vorsitzende von Mouvement contre les Armes Légères en Afrique de l’Ouest (MALAO) (Anti-Kleinwaffen-Bewegung in Westafrika), sagte einmal auf einer Konferenz: "Tatsächlich sind Frauen oft am Ursprung von Initiativen für Versöhnung und Vermittlung zu finden, selbst wenn sie sich nicht am Verhandlungstisch einfinden. Sowohl bei Friedensverhandlungen als auch bei Kriegserklärungen sind Männer zahlreicher als Frauen. Hier wird die Verbindung zwischen Frauen als Friedensstifterinnen und dem Kampf gegen Kleinwaffen offensichtlich. Diese sogenannten leichten Waffen haben mehr als vier Millionen Menschen in den letzten zehn Jahren getötet. Sie sind das Mittel der Wahl in den meisten bewaffneten Konflikten geworden und der UN-Generalsekretär hat sie zu Recht als Massenvernichtungswaffen beschrieben. Nach den Kriegen sind sie die Werkzeuge von Banditentum, Verbrechen und häuslicher Gewalt. Folglich können Frauen sich nicht länger darauf beschränken, den Schaden, der durch den Konflikt verursacht wurde, durch humanitäre Aktionen, Demobilisierung und Reintegration wieder zu reparieren. Heute sind sie verpflichtet, einen zusätzlichen Kampf aufzunehmen, den Kampf zur Abschaffung von Kleinwaffen."
Als Christiane die Idee hatte, MALAO zu starten, geschah es, weil sie unzählige Male das Krachen der Schusswaffen in Afrika gehört hatte - eine Folge des Waffenhandels. Sie ist Ärztin, aber in Afrika und anderswo ist sie als Friedenskämpferin bekannt. Mit MALAO arbeitet sie an allen Orten des Friedens in Westafrika. Die Bewegung ist im Kampf gegen Klein- und Leichtwaffen und für Sicherheit, Frieden und Entwicklung aktiv und votierte sehr früh dafür, Gender-Fragen in ihren Programmen zu berücksichtigen, besonders in Casamance, einer Region ständiger Unsicherheit im Südsenegal.












 

Es ist schwierig, über Frauen und Kleinwaffen in einem Land zu sprechen, wo Stereotype über Kleinwaffen und eine klare Unterscheidung zwischen den Rollen von Männern und Frauen in der Tradition und Kultur tief verwurzelt sind.

 

Afrika | Senegal
Kapitel: Versöhnung und Wiederaufbau